Das Denkmal fügt sich in das Stadtgefüge von Uri ein.
Der Komplex besteht aus einer Nuraghe und einem Dorf.
Die Nuraghe des komplexen Typs umfasst einen zentralen Turm, den Bergfried, an den zwei weitere Nebentürme an der Vorderseite hinzugefügt wurden, die durch geradlinige Wandvorhänge miteinander verbunden sind, die einen kleinen Innenhof begrenzen.
Der Hauptturm (Durchmesser 11,70 m; Resthöhe 1,70 m) besteht aus polygonalen Kalksteinblöcken von beträchtlicher Größe, die in Reihen angeordnet sind.
Der Eingang mit südlicher Ausrichtung (Breite m 0,75) führt in den Hintereingang (Länge m 2,00; Breite m 0,75/1,25), der heute durch eine später gebaute Treppe verwischt wurde. Der aktuelle Zustand des Turms erlaubt es nicht, seine inneren Räume zu erkennen.
Die Bastion, die aus Kalkstein- und Trachytblöcken besteht, kleiner als der Bergfried ist und in regelmäßigen Reihen angeordnet ist, ist über einen Eingang (Breite m 0,60) zugänglich, der im Vergleich zum Bergfried etwas dezentral ist und an den sich ein kurzer gerader Weg anschließt (Länge 1,00 m; Breite 0,70 m).
Letzterer führt in den subtrapezförmigen Innenhof (Breite 7,50 m; Tiefe 2,25 m), in dem sich ein Brunnen befindet.
Die Turmkammer in Bezug auf den Eingang der Bastion ist durch einen triumpfförmigen, flachen Korridor (Länge 2,25 m; Breite 1/1,50 m) mit dem Innenhof verbunden: Der Raum hat einen ellipsoiden Grundriss (Durchmesser 3,50/4,25 m) mit einer Resthöhe von sechs überhängenden Reihen. Entlang des inneren Umfangs des Raums sind vier kleine erhöhte Nischen zu erkennen.
Der Turm hat die Form einer kreisförmigen Kammer (Durchmesser 4,50 m) - ohne Nebenräume -, die für eine Resthöhe von 1,20 m in zwei Reihen erhalten bleibt.
Rund um die Nuraghe erstreckte sich das Dorf mit einem Brunnen, von dem einige Hütten ausgegraben wurden.
Geschichte der Ausgrabungen
Im Jahr 1996 war die Stätte Gegenstand archäologischer Forschungen von Giancarlo Pes und Fabio Fiori.
Bibliographie
F. Lo Schiavo, „Nuraghe S. Caterina (Uri)“, in Journal of Prehistoric Sciences, XXXIII, 1978, S. 447;
G. Pes-F. Fiori, „Der nuragisch-römische Komplex von Santa Caterina (Uri, Sassari)“, in Bulletin of Archaeology, 43-45, 1997, S. 158-161.
Inhaltstyp:
Archäologischer Komplex
Archäologie
Benutzerfreundlichkeit: nicht verwaltete Site
Provinz: Sassari
Gemeinsam: Uri
Makrogebiet: Nord Sardegna
POSTLEITZAHL: 07040
Adresse: via San Francesco, s.n.c.
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