Der Sound Garden wurde in den sechziger Jahren gegründet, als Pinuccio Sciola beschloss, den alten Zitrushain der Familie in ein kreatives Freiluftlabor umzuwandeln. Im Laufe der Jahre wurde der Ort zum experimentellen Zentrum seiner künstlerischen Forschung und beherbergt die berühmten „Klangsteine“ und andere skulpturale Serien wie „Samen“ und „Granite“, die im Dialog mit der umgebenden Natur konzipiert wurden. Im Jahr 2014 wurde der Garten offiziell als Museum eingerichtet und heute der Sciola-Stiftung anvertraut, die sich durch geführte Erlebnisführungen um seinen Schutz, seine Aufwertung und Weitergabe kümmert. In der Grünanlage befinden sich auch heute noch Orangen-, Oliven- und andere mediterrane Pflanzen, die durch Skulpturen ergänzt werden, die sich in die Vegetation einfügen. Der Grundriss bildet einen gewundenen Pfad, der die Besucher dazu einlädt, sich zu verirren und sich im Raum neu zu entdecken. Die Werke, darunter die berühmten „Klangsteine“, die „Samen“ und die „Granite“, stehen im Dialog mit der Natur und schaffen ein immersives und sinnliches Erlebnis in einem offenen Museumsraum, dessen architektonischer Raum durch Baumreihen und Grenzen geschaffen wird. Die Tour wird von geschulten Mitarbeitern geleitet, die die Besucher begleiten, um den Steinen zuzuhören und ihre Fragilität und ihren symbolischen Wert hervorzuheben. Es zeichnet sich durch die informelle und harmonische Anordnung der Klangskulpturen inmitten der vorhandenen Vegetation aus und schafft so eine Sinnesreise, die das Sehen, Berühren und Hören anregt. Die szenografische Komposition begünstigt die Interaktion der Besucher mit den Werken, die in Beziehung zu Olivenbäumen, Zitrusfrüchten und Freiflächen gesetzt werden, wodurch ein immersives und dynamisches Erlebnis entsteht, in dem Kunst und Natur verschmelzen. Das Layout ermöglicht eine freie und modulare Nutzung, wodurch die Spontanität natürlicher Materialien und die Fähigkeit von Skulpturen, Geräusche zu erzeugen, verstärkt werden. Der zentrale Kern des Sound Garden bewahrt die Erinnerung an die alte Familie der Zitrusbäume mit regelmäßigen Orangenbäumen. Diese Beständigkeit der Pflanzen zeugt von der landwirtschaftlichen Herkunft des Ortes und ist ein Identitätselement, das mit der zeitgenössischen Museumsgestaltung verflochten ist. Zitrusfrüchte behalten nicht nur ihre dekorative und landschaftliche Funktion bei, sondern stehen auch in direktem Zusammenhang mit der Geschichte des Ortes und der landwirtschaftlichen Tradition von San Sperate. Orangenbäume bilden den bedeutendsten Teil des ursprünglichen Zitrushains, der in den zentralen Bereichen des Gartens noch sichtbar ist.
Interessante Aspekte
Der Sound Garden zeichnet sich durch die einzigartige Integration von Kunst, Natur und Musik aus und bietet ein sinnliches und kulturelles Erlebnis, das das immaterielle Erbe und die Landschaft bereichert. Die Klangskulpturen im Sound Garden stellen eine Synthese zwischen Kunst, Natur und Spiritualität dar und verkörpern die Idee des Dialogs zwischen Mensch und Umwelt. Die „Sound Stones“ symbolisieren das Konzept der universellen Harmonie und der nonverbalen Kommunikation durch Klang und verwandeln Materie in ein Ausdrucks- und Sinnesmedium. Der gesamte Raum ist wie eine allegorische Entdeckungsreise gestaltet, auf der der Besucher eingeladen wird, die Energie und Vitalität des Steins und der umgebenden Natur wahrzunehmen.
Strukturkategorie: Naturdenkmal
Inhaltstyp:
Giardino
Benutzerfreundlichkeit: Öffnen
Provinz: Cagliari
Gemeinsam: San Sperate
Makrogebiet: Südsardinien
POSTLEITZAHL: 09026
Adresse: via Oriana Fallaci, s.n.c.
Telefon: +39 324 5875094
Email: associazionepsmuseum@gmail.com
Webseite: www.psmuseum.it
Informationen zu Tickets und Zugriff: Für stets aktuelle Informationen zu den Öffnungszeiten und den Ticketkosten empfehlen wir Ihnen, die Website des Sound Garden - P.S. Museum zu besuchen.
Zugriffsmodus: Gegen eine Gebühr
Aktualisieren
Wo ist es
Kommentare