Das Gebiet von Tissi, das von zahlreichen Wasserläufen, darunter dem Riu Mannu, durchzogen wird, ist reich an archäologischen Unterlagen aus prähistorischer Zeit. Der Kult um die Heiligen Victoria und Anastasia geht auf die byzantinische Zeit zurück, nach der auch die Pfarrkirche benannt ist, an die sich das Oratorium der Bruderschaft Santa Croce anschließt.
Von der Südseite der Pfarrkirche Sant'Anastasia aus gelangt man zur Sakristei, die mit dem Oratorium verbunden ist. Sie stammt wie die Kirche (Mitte des 12. Jahrhunderts) aus der romanischen Zeit und wurde unter Verwendung von Quadersteinen mittlerer Größe aus demselben Kalkstein erbaut. Heute sind die S- und die S/E-Seite sichtbar, die durch Bögen auf Peducci mit phytomorphen Motiven abgeschlossen werden.
Geschichte der Studien Die
Geschichtsschreibung basiert auf dem Eintrag „Tissi“, den Vittorio Angius für das Casalis' Wörterbuch '(1850) herausgegeben hat. Im darauffolgenden Jahrhundert stechen Ginevra Zanettis Beiträge zu den Vallombrosani auf Sardinien (1968) und die Akten von Renata Serra (1989) und Roberto Coroneo (1993) in ihren jeweiligen Bänden zur romanischen Architektur auf Sardinien hervor.
Bibliographie
V. Angius, „Tissi“, in G. Casalis, Historisch-Statistisch-Kommerzielles Geographisches Wörterbuch der Staaten von H. M. dem König von Sardinien, XX, Turin, G. Maspero, 1850, S. 983;
R. Serra, Sardinien, Reihe „Romanesque Italy“, Mailand, Jaca Book, 1989, S. 397-398; R. Coroneo, Romanische Architektur von der Mitte Tausend bis zur Frühe '300, Reihe „Kunstgeschichte Sardiniens“, Nuoro, Ilisso, 1993, S. 192;
R. Coroneo, Romanische Architektur von der Mitte Tausend bis zum Anfang 300, Serie „Kunstgeschichte Sardiniens“, Nuoro, Ilisso, 1993, S. 192; R. Coroneo, Romanische Kirchen Sardiniens. Touristisch-kulturelle Reiserouten, Cagliari, AV, 2005, S. 28.
Inhaltstyp:
Religiöse Architektur
Provinz: Sassari
Gemeinsam: Tissi
Makrogebiet: Nord Sardegna
POSTLEITZAHL: 07040
Adresse: via Roma, s.n.c.
Aktualisieren
Wo ist es
Bilder
Texte
Video
Audio
Kommentare