Der hohe neoklassizistische Glockenturm der Pfarrkirche Santa Caterina dominiert die Stadt Mores. Die Stadt liegt an den Hängen des Berges Lachesos in einem abschüssigen Gelände. Das historische Zentrum, das nicht durch moderne Gebäude beeinträchtigt wird, behält sein charakteristisches Erscheinungsbild mit engen und verwinkelten Gassen nahezu intakt. Von großem Interesse ist das Gebäude des antiken Monte Granatico, das kürzlich restauriert wurde.
In der städtischen Agglomeration sticht der Glockenturm von 1871 hervor, 48 m hoch und damit der höchste auf Sardinien. Es wurde in neoklassizistischen Formen erbaut und vom Architekten Salvatore Calvia Unali erbaut, der 1822 in Mores geboren wurde und 1909 in Alghero starb (Vater von Pompeo Calvia, dem wichtigsten Dialektdichter aus Sassari), einem Schüler von Antonelli.
Die Arbeiten wurden in zwei Phasen bis 1871 durchgeführt und zeigen alle wichtigen Elemente des neoklassizistischen Stils mit verschiedenen Schnitzereien und Stuckarbeiten an den rosafarbenen Vulkanitwänden. Besonders hervorzuheben sind die fünf Statuen aus Terrakotta, die die Evangelisten und den Erlöser darstellen.
Die angrenzende Pfarrkirche Santa Caterina (wo Salvatore Calvia heute begraben liegt) wurde im 17. Jahrhundert wieder aufgebaut, wie die Fassade beweist. Bemerkenswert ist auch das aktive Kloster der Kapuzinerpatres, dessen Bau auf das Jahr 1715 zurückgeht.
Geschichte der Studien
Einen Überblick über die Studien finden Sie in der Bibliographie zum Informationsblatt im Band „Kunstgeschichte Sardiniens“ über die Architektur des 19. Jahrhunderts (1992).
Bibliographie von
S. Naitza, Architektur vom späten 17. Jahrhundert bis zum puristischen Klassizismus. Nuoro, Ilisso, 1992, Blatt 97.
Inhaltstyp:
Religiöse Architektur
Provinz: Sassari
Gemeinsam: Mores
Makrogebiet: Nord Sardegna
POSTLEITZAHL: 07013
Adresse: corso Vittorio Emanuele, s.n.c.
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