Seit einiger Zeit befasst sich die Europäische Union mit dem Problem der Minderheitengemeinschaften und Sprachen und versucht in jeder Hinsicht, Multikulturalismus und Mehrsprachigkeit zu schützen und zu verteidigen, was auch durch sprachliche Ausdrücke von Minderheiten gewährleistet wird.
Das Hauptdokument dieses europäistischen Aktivismus ist die Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen, die am 5. November 1992 vom Straßburger Parlament verabschiedet und von allen westlichen Staaten der Union mit Ausnahme Frankreichs und Italiens ratifiziert wurde. Mit dem Beitritt osteuropäischer Staaten werden die europäischen Gremien auf eine neue Reihe von Fragen im Zusammenhang mit dem Schutz neuer Minderheiten aufmerksam gemacht. In Italien erkannte das Gesetz 482 von 1999 in Umsetzung der Verfassung, die seit 1948 einen umfassenden und wirksamen Schutz vorsah, eine überraschende Anzahl sprachlicher Minderheiten an.
Die Liste der in Italien und Europa geschützten Sprachen ist sehr lang und wird von europäischen Gremien, die sich mit diesem Thema befassen, ständig aktualisiert, aber das Ausmaß des Phänomens ist so groß, dass mit Sicherheit gesagt werden kann, dass eine Region nicht als wirklich „europäisch“ bezeichnet werden kann, wenn es in ihr nicht mindestens eine zu schützende sprachliche Minderheit gibt. Das Phänomen der Globalisierung in den letzten Jahren hat andererseits zur Stärkung der Identität der lokalen Gemeinschaften geführt, die in der Verbundenheit mit ihrer Sprache und historischen Identität die Möglichkeit sehen, sich der politischen Anerkennung und der Marktzulassung zu widersetzen.
Il documento principe di questo attivismo europeista è la Carta Europea delle lingue regionali e minoritarie approvata dal Parlamento di Strasburgo il 5 novembre del 1992 e ratificata da tutti gli stati occidentali dell'Unione, ad esclusione di Francia e Italia.Con l'ingresso degli stati dell'Europa dell'Est, una nuova serie di problematiche legate alla protezione di nuove minoranze è all'attenzione degli organismi europei.Gli idiomi minoritari più importanti di cui finora si è occupata l'Europa sono il basco (Spagna e Francia), il bretone (Francia), il catalano (Spagna, Francia e Italia), il cornish, il gaelico di Scozia e il gallese (Regno Unito), il frisian (Olanda), il corso (Francia), il friulano (Italia), il galiziano (Spagna), l'irlandese (Irlanda, Regno Unito), l'occitano (Francia), il romancio (Svizzera) e il sami (Svezia e Finlandia).L'elenco ovviamente è parziale e viene continuamente aggiornato dagli organismi europei che si occupano di questa materia, ma l'ampiezza del fenomeno è tale che si può affermare che una regione non può dirsi veramente "europea" se non ha al suo interno almeno una minoranza linguistica da tutelare.
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